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Automotive Nordwest Herbstkonferenz 2014 - EVENTVIDEO Volkswagen Werkforum Emden VW-Werk mit Matthias Brucke und Manfred Meise

/media/flashcomm?action=mediaview&context=normal&id=606
Beschreibung:

www.automotive-nordwest.de - - - - -
Die Automotive Nordwest Herbstkonferenz 2014 - DER VERANSTALTUNGSFILM aus dem Volkswagen Werkforum Emden im VW-Werk.
Video-Bericht von der Automotive-Konferenz in Emden:
Knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich am 4. Dezember 2014 bei der Herbstkonferenz von Automotive Nordwest im VW-Werk Emden, um aktuelle Branchenthemen zu diskutieren und zu netzwerken. Im Fokus standen dabei insbesondere die Themen LNG (Liquefied Natural Gas) und alternative Antriebe.

Das Team von Kontrast Medienproduktion war vor Ort und hat jetzt ein Video vom Event veröffentlicht, das einige der Akteure noch einmal zu Wort kommen lässt, darunter Manfred Meise (Vorsitzender von Automotive Nordwest), Katja Baumann (Geschäftsführerin von Mariko Leer), Dr. Anna Meincke (Geschäftsführerin der Metropole Nordwest) und Matthias Brucke (Clustermanager Automotive Nordwest). Manfred Meise wirft in dem Video darüber hinaus einen Ausblick auf die zukünftigen Aktivitäten des Custers. Erstmals gezeigt wurde das Video auf der Mitgliederversammlung von Automotive Nordwest.

LNG und alternative Antriebe im Fokus der Automobilindustrie
Bremen und Niedersachsen wollen weiterhin in die Entwicklung alternativer Antriebe investieren – das erklärten Vertreter beider Länder am 04. Dezember 2014 bei der Herbstkonferenz des Branchenverbands Automotive Nordwest vor knapp 200 Teilnehmern, die im VW Werk Emden stattfand. Mit ca. 90.000 direkten und indirekten Beschäftigten ist der Nordwesten eine wichtige Automobilregion in Deutschland. Knapp 200 Zulieferbetriebe und die Produktionsstätten von Daimler in Bremen und VW in Emden machen den Automotive-Sektor zu einer Kernbranche in der Region.

Zurzeit steht die Branche vor der Herausforderung, den zunehmend stärker werdenden Umweltanforderungen gerecht werden zu müssen. Im Fokus steht dabei die Weiterentwicklung und Erforschung alternativer Antriebe. Die EU-Mitgliedsstaaten hatten sich im vergangenen Jahr darauf geeinigt, dass Pkws ab 2020 einen CO2-Grenzwert von 95 Gramm pro Kilometer einhalten müssen – ein ambitioniertes Ziel. Welche neuen Technologien derzeit entstehen und welche Möglichkeiten sich dadurch für die Unternehmen bieten, das diskutierten Hersteller, Zulieferer und Institutionen beim jährlichen Branchentreffen des Verbands Automotive Nordwest.

Regionale Kompetenz im Nordwesten
"Wir stehen derzeit vor einem massiven Wandel, was wir vom Auto erwarten", sagte Ingelore Hering vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, die den niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies und den Bremer Wirtschaftssenator Martin Günthner bei der Veranstaltung vertrat. "Wir müssen uns Gedanken zu Komfort, Sicherheit, Schadstoffausstoß, alternativen Antrieben und Elektromobilität machen – das erfordert von uns allen ein hohes Maß an Innovationen und dafür brauchen wir einen starken Verbund im Nordwesten. Der Verband Automotive Nordwest stärkt diese Branche und sorgt für überregionale Sichtbarkeit." Die größte Herausforderung sei die Verbindung aus lokaler Stärke und globaler Präsenz an den Märkten, erklärte Hering.

"Wir haben mit dem Nordwesten eine starke Region", bestätigte auch Anna Meincke, Geschäftsführerin der Metropolregion Nordwest. "Ob Automobilindustrie, Landwirtschaft oder Schiffbau – wir haben hier viele Global Player. Diese Kompetenzen werden im Branchenverband effizient gebündelt."

Mit dem Bremer Mercedes-Werk als weltweites Kompetenzzentrum für die C-Klasse und dem VW-Werk Emden als leitender Produzent für den Passat waren gleich zwei dieser "Global Player" bei der Herbstkonferenz vertreten. Der VW-Standort in Emden beschäftigt über 8.500 Mitarbeiter und produziert mehr als 1000 Autos pro Tag – jährlich werden im Emder Hafen mehr als eine Million Fahrzeuge umgeschlagen, wie Werkleiter Frank Fischer berichtete. In den nächsten fünf Jahren will der Konzern 85,6 Milliarden Euro ausgeben: Das Geld soll in die Standorte und Modelle sowie in die Entwicklung neuer Technologien fließen. Etwa die Hälfte der Sachinvestitionen ist im Konzernbereich Automobile in Deutschland geplant – insgesamt 16 Milliarden des Gesamtvolumens sollen davon nach Niedersachsen fließen. Im Motorenbereich sind Verbesserungen bei Leistung, Verbrauch und Emissionswerten sowie die weitere Entwicklung von Hybrid- und Elektroantrieben geplant.

"Exzellente Wissensbasis in Bremen und Niedersachsen"
Auch das Mercedes-Benz-Werk in Bremen sieht die größten Herausforderungen im den Bereichen Effizienz, alternative Antriebe und Leichtbau – das bestätigte der stellvertretende Werkleiter Peter Theurer. Umweltschutz sei bei dem Automobilkonzern fester Bestandteil der Wertschöpfungskette eines Fahrzeugs. Seit zehn Jahren führt Mercedes-Benz Ökobilanzen durch, die Emissionen und Materialverbrauch der Modelle vergleichen sollen. In Hinblick auf das von der EU vorgegebene CO2-Einsparungsziel legt der Konzern seinen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung von Hybrid-Technologien und plant bis 2017 zehn Fahrzeugmodelle mit Plug-in-Hybriden anzubieten. Bei einem Plug-in-Hybrid handelt es sich um ein Kraftfahrzeug mit Hybridantrieb, dessen Akkumulator zusätzlich über das Stromnetz extern geladen werden kann.

Wedigo von Wedel, Bereichsleiter des EWE-Forschungszentrums "Next Energy", machte deutlich, wie wichtig in dem Zusammenhang die Forschung an effizienten Speicherlösungen sei. „Derzeit lässt sich mit Sonne und Wasser eine Netzabdeckung von 80 Prozent erreichen“, so von Wedel. „Um chemische Speicherlösungen kommen wir beim Ausbau der Energiewende nicht herum.“ Der Experte für erneuerbare Energien sieht dabei noch großes Potenzial in der Region.

"Bei der Produktionstechnik, Elektromobilität und alternativen Kraftstoffen haben wir eine exzellente Wissensbasis in Bremen und Niedersachsen", befand Ingelore Hering und verwies dabei auf den Einsatz von Liquefied Natural Gas (LNG), also Flüssiggas, das im Güterverkehr als Zukunftsthema bei den alternativen Antrieben gesehen wird. Im Schwerlastverkehr könnte sich ein Umstieg von Diesel auf LNG anbieten, bis der Ausbau der Elektromobilität weiter gereift ist.

Derzeit stößt der alternative Kraftstoff besonders in der maritimen Wirtschaft auf großes Interesse, wie Katja Baumann von Mariko Leer berichtet. Die gemeinnützige Gesellschaft aus dem Norden beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt des Green Shipping, veranstaltet Workshops und initiiert verschiedene Projekte mit der regionalen Wirtschaft. LNG sei dabei derzeit von besonderer Bedeutung, da ab 2015 sogenannte Mission Control Areas für die Reedereien gelten, in denen die Transportschiffe nicht mehr mit Schweröl fahren dürfen. "LNG ist eine emissionsarme Alternative", erklärte Baumann. Zudem könne das verflüssigte Erdgas über lange Strecken transportiert werden.

"MS Ostfriesland" soll ab 2015 mit LNG-Antrieb fahren
In einem deutsch-niederländischen Kooperationsprojekt forschen die Wissenschaftler gemeinsam an alternativen Antrieben wie LNG. Zwei Binnenschiffe fahren bereits mit LNG-Antrieb, ab 2015 soll die Fähre „MS Ostfriesland“ dazukommen. Rund 60 Partner sind mittlerweile an der LNG-Initiative Nordwest beteiligt, um Know-how zu bündeln und rechtliche Rahmenbedingungen der neuen Technik zu klären. Unter www.lng-nordwest.de hat Mariko Leer eine Datenbank entwickelt, die Projekte und Hintergrundinfos zu LNG bietet. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie erstellt, die die Potenziale in der Region hinsichtlich der Infrastruktur aufdecken soll. "LNG könnte sich vielfach einsetzen lassen: Lkws, Züge, Blockheizkraftwerke – vieles ist denkbar", sagte Katja Baumann.

Mit den möglichen Synergieeffekten von alternativen Antrieben beschäftigt sich auch die Landesinitiative Mobilität Niedersachsen: "Wir sehen uns als Austauschplattform und Schnittstelle zwischen der maritimen Wirtschaft und dem Automotivebereich", erklärte Leiter Harry Evers. Über 40 Forschungsunternehmen arbeiten in der regionalen Initiative daran, den Mobilitäts- und Technologiestandort Niedersachsen zu stärken und den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu intensivieren. "Die Forschung und Entwicklung neuer Antriebssysteme wird ein großes Handlungsfeld bleiben."

Die von Automotive Nordwest ausgerichtete Herbstkonferenz bot neben den Vorträgen auch eine Ausstellung mit weiteren Entwicklungen und Highlights aus der Branche. Rund 15 Aussteller präsentierten sich, darunter BLG Logistics, Hella sowie die beiden neuen niederländischen Mitgliedsunternehmen LMC und Hansa Green Tour.

Text: Insa Lohmann

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